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Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge: im Winter im Vorteil

  • Überlegener Komfort und mehr Sicherheit in der kalten Jahreszeit
  • Schnell, bequem und sicher laden mit dem richtigen Ladegerät
  • Optimaler Winterbetrieb durch Fernsteuerung wichtiger Funktionen per App

Der Winter hat weite Teile Europas mit Temperaturen teils deutlich unter dem Gefrierpunkt fest im Griff. Viele Menschen glauben immer noch, dass mit einem Elektroauto bei solch einem Wetter nicht viel anzufangen wäre, weil bei knackig kalten Temperaturen die Batterieleistung zu stark nachlasse – und damit auch die Reichweite. Und tatsächlich ist die Reichweite im Winterbetrieb geringer als im Sommer, doch batteriebetriebene Fahrzeuge sind im Winter sogar im Vorteil: Fahrer eines Fahrzeugs mit Plug-in-Hybrid- und Elektroantrieb profitieren im Winter von mehr Sicherheit und Komfort. Dabei sind sie im Umgang nicht einmal komplizierter als konventionelle Fahrzeuge, die ausschließlich mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet sind. Warum das so ist und wie Sie am meisten von der Technologie profitieren, zeigen folgende Tipps.

 

1. Laden Sie die Batterie gleich auf, sobald Sie ankommen

Die Batteriereichweite eines Plug-in-Hybrids im Elektromodus kann durch niedrige Temperaturen beeinträchtigt werden. „Kälte verlangsamt die elektrochemischen Prozesse, die in den Lithium-Ionen-Zellen ablaufen, und beeinträchtigt so die Batterieleistung“, erklärt Francesc Sabaté, Leiter der Energiesystementwicklung bei SEAT. „Am besten ist es, die Batterie direkt nach dem Fahren und – falls möglich – in warmer Umgebung aufzuladen, um ihre Temperatur aufrechtzuerhalten. Auf diese Weise können Sie die Effizienz des Ladeprozesses verbessern“, führt Francesc weiter aus. Dafür eignen sich öffentliche Ladesäulen hervorragend, die Sie mit der Easy Charging App von SEAT finden.

2. Perfekt abgestimmt: der SEAT Charger für Ihre Garage

Noch besser eignet sich zum Aufladen die heimische Garage, in der es in der Regel deutlich wärmer sein dürfte als auf der Straße. Der neue SEAT Leon e-HYBRID (Stromverbrauch kombiniert: 12 kWh/100 km; Kraftstoffverbrauch Benzin kombiniert: 1,4 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 32 g/km; CO2-Effizienzklasse: A+)* beispielsweise kann an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose in rund fünf Stunden komplett aufgeladen werden, während der Ladevorgang an einer Wallbox wie dem SEAT Charger sogar nur 3 Stunden und 40 Minuten dauert. Der SEAT Charger ist ab 479 Euro erhältlich, zuzüglich der Installationsgebühren und abzüglich der aktuellen staatlichen Förderung von bis zu 900 Euro.

3. Heizen Sie den Fahrzeuginnenraum vor

Ob in der Garage oder an der öffentlichen Ladesäule – heizen Sie im Winter in jedem Fall das Fahrzeug vor. Die meisten Menschen empfinden dabei Temperaturen im Innenraum von etwa 22 Grad Celsius als angenehm. Das ist auch die ideale Betriebstemperatur für Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge: Um diese Komforttemperatur zu erreichen, ohne die Batteriereichweite zu strapazieren, „ist es am besten, ein paar Minuten vor dem Einsteigen mithilfe der SEAT Connect App aus der Ferne die Fahrzeugheizung einzuschalten oder die Sitz- bzw. Lenkradheizung zu aktivieren. Das Fahrzeug sollte dabei noch mit dem Ladegerät verbunden sein“, empfiehlt Francesc. „Auf diese Weise ist der Innenraum des Fahrzeugs warm, wenn Sie einsteigen, ohne dass Sie gleich zu Beginn Ihrer Fahrt viel Batterieenergie dafür aufwenden müssen und dabei die Akkus strapazieren“, fügt er hinzu. Positiver Nebeneffekt: Durch den Betrieb der Heizfunktion wird auch die Batterie erwärmt, was sich positiv auf deren Leistungsfähigkeit auswirkt. Auch in puncto Sicherheit ergeben sich Vorteile: Lästiges Enteisen der Fensterscheiben gehört der Vergangenheit an. Und wer weniger friert, fährt konzentrierter.

An besonders kalten Tagen empfiehlt es sich, das Fahrzeug während des Parkens zu laden

4. Starten Sie das Auto im Verbrennungsbetrieb

Falls es doch mal nicht klappt mit dem nächtlichen Parkplatz an der Ladestation, dann sollten Sie Ihren Plug-in-Hybrid besser im Verbrennungsbetrieb starten. Das hört sich zunächst ungewöhnlich an, der Ingenieur erläutert dies aber wie folgt: „Wird das Fahrzeug im Verbrennungsmodus gestartet, steigt die Temperatur bereits nach kurzer Zeit und damit erreicht auch die Batterie schneller Betriebstemperatur und kann normal verwendet werden.“ Nach kurzer Fahrtzeit können Sie also den Elektromodus aktivieren. Natürlich ergibt das nur Sinn, wenn sie mehr als nur ein paar Kilometer fahren möchten – sonst können Sie auch im Elektrobetrieb starten und das Fahrzeug am Ziel aufladen. Die Tests bei Extremtemperaturen, denen die Elektrofahrzeuge unterzogen werden, stellen sicher, dass sie auch unter diesen Bedingungen optimal funktionieren. Bei Kurzstrecken sind Sie im Elektrobetrieb zudem im Vorteil, da er sich – anders als bei einem Verbrennungsmotor – nicht negativ auf die Mechanik auswirkt.

5. Fahren Sie mit ruhiger Hand

Bei winterlichen Bedingungen gilt einmal mehr, was ohnehin jeder weiß: Eine ruhige und gleichmäßige Fahrweise ist immer der Schlüssel zu einem geringeren Verbrauch. Beim Starten eines Plug-in-Hybrids im Winter gilt dieser Grundsatz ganz besonders, da der Elektromotor sein maximales Drehmoment im Gegensatz zu einem Verbrenner sofort entfaltet. Hier sind sensible Gasfüße also klar im Vorteil.

Außerdem hilft eine vorausschauende Fahrweise, um den Energiespeicher des Fahrzeugs durch regeneratives Bremsen wieder aufzufüllen. „Wenn Sie mit einem Hybridfahrzeug vorausschauend fahren, können Sie die Reichweite deutlich vergrößern. Elektroantriebe nutzen nämlich beim Bremsen die ,Motorbremse‘ zur Rückgewinnung von Energie (Rekuperation), die in die Akkus zurückgeführt und dort gespeichert wird. Meist reicht es bei vorausschauender Fahrweise, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen oder nur ganz leicht zu bremsen, um die Energierückgewinnung zu nutzen. Ein Elektrofahrzeug wird also langsamer, ohne dass die mechanischen Bremsen greifen“, erklärt Francesc. Auf diese Weise kann mit einer ruhigen Fahrweise die Batteriereichweite im Vergleich zum aggressiven Bremsen verlängert werden.

Drei zusätzliche Tipps, um Ihr Auto bestmöglich durch den Winter zu bringen:

  • Prüfen Sie den Reifendruck und das Profil regelmäßig. Ein optimaler Fahrbahnkontakt ist gerade im Winter besonders wichtig.
  • Bewahren Sie einen Kratzer im Auto auf, um die Scheiben von Eis zu befreien. Verwenden Sie dafür nie heißes Wasser. Scheiben-Enteiser-Spray ist eine schonende Alternative.
  • Prüfen Sie den Stand der Scheibenwaschflüssigkeit. Ansonsten kann verschmiertes Salz auf der Scheibe die Sicht erheblich verschlechtern.

*Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Seit dem 1. September 2018 ersetzt der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ findest du unter www.seat.de/ueber-seat/wltp-standard.html


Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

 

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

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