de:ÜBER SEAT:News & Events:Modelle:Virtuelle Realität in der Autoindustrie not-applies-na 2019.0.17.0 DE/DE

Neue Technologien in der Fahrzeugentwicklung

Virtuelle Realität in der Autoindustrie

  • 3D hat die Art und Weise, wie Autos entworfen und entwickelt werden, revolutioniert
  • Pro Modell werden bis zu 95.000 Simulationen durchgeführt
  • Bis zu drei Millionen Elemente anhand von Simulationen analysiert
  • Hunderte Verbesserungen, bevor ein Modell eingeführt wird

Die Welt der Videospiele gab in den 80er-Jahren den Anstoß für virtuelle Realität und mittlerweile nutzen immer mehr Branchen diese Technologie – natürlich auch die Autoindustrie. 3D hat die Art und Weise, wie Autos entworfen und entwickelt werden, revolutioniert. Doch wie werden diese neuen Tools im Automobilbau eingesetzt?

Designer mit Full-HD-Brillen

Mit Full-HD-Brillen kann man in ein Fahrgefühl eintauchen, das dem der künftigen Kunden ähnelt. Auch wenn das Anfangsdesign eines neuen Fahrzeugs immer mit Stift und Papier beginnt, kommt schon bald die 3D-Technologie ins Spiel. Mit ihrer Hilfe können Designer nicht nur rein kreative Aspekte bewerten, sondern auch andere, eher funktionale Faktoren. Dadurch wird sichergestellt, dass 90 Prozent der Erstentwürfe realisierbar sind.

95.000 3D-Simulationen pro Modell

Virtuelle Realität spielt in jeder Entwicklungsphase eine wichtige Rolle. Beim neuen SEAT Ibiza* wurden 95.000 Simulationen durchgeführt, doppelt so viele wie bei der Vorgängergeneration. Neben anderen Tests werden virtuell Kollisionen nachgestellt, damit zukünftige Autos sicherer denn je sind. Während der rund dreieinhalb Jahre dauernden Entwicklungszeit, die für ein Fahrzeug benötigt wird, werden bis zu drei Millionen Elemente anhand von Simulationen analysiert. 30 Jahre zuvor war diese Zahl auf nur 5.000 Elemente beschränkt.

30 Prozent kürzere Produktionszeiten für Prototypen

Diese Technologie hat die Zahl der Prototypen, die vor Einführung eines neuen Modells physisch hergestellt werden müssen, um 30 Prozent reduziert. Anders als vor einigen Jahrzehnten sind Verbesserungen und Entscheidungen heute mit den neuesten Tools viel schneller umzusetzen.

Mehr als 800 Verbesserungsmöglichkeiten für jedes Modell

Die Reduzierung von Zeit- und Ressourcenaufwand bei der Produktion eines Fahrzeugs wirkt sich direkt auf die Kunden aus, nicht nur im Hinblick auf die Präzision und Qualität des Produkts, sondern auch hinsichtlich niedrigerer Endpreise. Im Falle des SEAT Ateca* wurden bis zu 800 Verbesserungen eingeführt, bevor er in Produktion ging.

Eintauchen in die virtuelle Fabrik

Virtuelle Technologien bieten auch eine immersive Erfahrung, um die reale Welt zu reproduzieren. Beispielsweise imitieren und analysieren die Techniker im Zentrum für Prototypentwicklung mithilfe von 3D-Brillen und einiger Bedienelemente die von den Arbeitern an der Montagelinie ausgeführten Bewegungen, um ihre Arbeitszeit zu optimieren und die Ergonomie ihrer Arbeitsplätze zu verbessern.

Autohäuser der Zukunft

Die Auswahl eines Autos aus einem Katalog wird schon bald der Vergangenheit angehören. Dank virtueller Realität können Kunden Ausstattung und Farbe ihres Fahrzeugs konfigurieren und das Ergebnis durch das Tragen von 3D-Brillen begutachten. Zudem werden sie sich auf eine virtuelle Testfahrt begeben können, ohne das Autohaus verlassen zu müssen.

Weitere Informationen:
Melanie Stöckl
Leiterin Kommunikation
Telefon: 0 61 50/1855 450
E-Mail: melanie.stoeckl@seat.de

* Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO₂-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO₂-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ findest du unter www.seat.de/ueber-seat/wltp-standard.html.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtenden Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO₂-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, D-73760 Ostfildern-Scharnhausen oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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