de:ÜBER SEAT:News & Events:Unternehmen:SEAT presents its e-Scooter concept 2019.0.17.0 DE/DE

SEAT Urban Mobility: der nächste Schritt der e-Revolution

  • Neue Geschäftseinheit beim Smart City Expo World Congress vorgestellt
  • Urbane und Mikromobilitätslösungen werden bei SEAT Urban Mobility vereint
  • SEAT zeigt in Barcelona zudem seine vollelektrische e-Roller-Studie
  • Auch die nächste Generation des SEAT e-Kickscooters wurde präsentiert

Auf dem neunten Smart City Expo World Congress in Barcelona konnte SEAT diese Woche gleich mehrere Neuerungen verkünden: Der spanische Automobilhersteller präsentierte sowohl die nächste Generation seines e-Kickscooters mit größerer Reichweite und einem Zweikreisbremssystem als auch die Konzeptstudie für seinen ersten vollelektrischen e-Roller. Für großes Interesse sorgte darüber hinaus die Ankündigung des Unternehmens, urbanen Mobilitätslösungen ab sofort eine neue Geschäftseinheit zu widmen.

Markteinführung des neuen vollelektrischen e-Rollers ab 2020

SEAT Urban Mobility vereint künftig alle produkt-, service- und plattformbasierten Mobilitätslösungen des Unternehmens unter einem Dach und wird 2020 die Markteinführung des neuen vollelektrischen e-Rollers koordinieren. Auch die nächste Generation des SEAT e-Kickscooters gehört nun zum Portfolio von SEAT Urban Mobility. Mit der Einführung des SEAT EXS e-Kickscooters hatte das Unternehmen 2018 den Grundstein für die aktuelle Entwicklung gelegt. Zielgruppe der neuen Geschäftseinheit sind Privatpersonen (Ownership) sowie Flotten- und Sharing-Dienste (Pay-per-use).

SEAT Carsharing-Angebot wird durch Elektrofahrzeug ergänzt

SEAT gliedert zudem seine eigenen Sharing-Dienste in die neue Geschäftseinheit ein. Dazu zählt unter anderem die innovative Car-Sharing-Plattform Respiro, die in der spanischen Hauptstadt Madrid sowie der katalanischen Großstadt L'Hospitalet de Llobregat eine Flotte nachhaltiger Erdgas-Fahrzeuge betreibt. Die Plattform wird ihr Portfolio in Kürze noch um den SEAT Mii electric* (Stromverbrauch kombiniert: 12,9–12,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO2-Effizienzklasse: A+) erweitern. Auch der in Zusammenarbeit mit dem Start-up-Unternehmen UFO angebotene Kicksharing-Service von SEAT wird künftig zu SEAT Urban Mobility gehören. Unterstützt wird er von SEAT:CODE, dem neuen Softwareentwicklungszentrum des Unternehmens.

Die bisherige Zusammenarbeit von SEAT mit Großstädten und öffentlichen Einrichtungen wird von SEAT Urban Mobility fortgesetzt, um die Entwicklung eines optimalen Stadtfahrzeugs weiter voranzutreiben. Mit der Präsentation des Konzeptautos SEAT Minimó auf dem vergangenen Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hatte SEAT bereits anschaulich demonstriert, wie ein solches Fahrzeug aussehen könnte.

„SEAT ist für den Volkswagen Konzern das Kompetenzzentrum für Mikromobilität“

Luca de Meo, Vorstandsvorsitzender der SEAT S.A., betonte: „Diese strategische Geschäftseinheit ermöglicht, dass wir uns ganz auf die neuen Mobilitätsanforderungen unserer Kunden konzentrieren können. SEAT ist für den Volkswagen Konzern das Kompetenzzentrum für Mikromobilität. Unsere Aufgabe besteht darin, nicht nur für SEAT, sondern für alle Marken des Konzerns speziell abgestimmte Produkte zu entwickeln. Darüber hinaus werden wir auch Dienstleistungen und Lösungen für Privatpersonen und Flotten anbieten.“

Vorstellung einer Konzeptstudie des SEAT e-Rollers

Auf der Fachmesse in Barcelona stellte SEAT zudem seine Konzeptstudie für einen neuen, vollelektrischen e-Roller vor. Der Elektro-Scooter beeindruckt durch sein kompaktes Design und stilisierte geometrische Formen. Er soll 2020 auf den Markt kommen und eignet sich sowohl für Privatpersonen als auch für Sharing-Flotten. SEAT hat diesbezüglich eine Kooperationsvereinbarung mit dem Rollerhersteller Silence geschlossen, der die e-Roller künftig in seinem Werk in Molins de Rei, auf halber Strecke zwischen Barcelona und Martorell, fertigen wird.

„Antwort auf die allgemeine Nachfrage nach einer agileren Form der Mobilität.“

Der neue Leiter für urbane Mobilität bei SEAT S.A., Lucas Casasnovas, erklärte: „Wir möchten den Städten und Großstädten ein Ansprechpartner sein. Die Konzeptstudie für unseren SEAT e-Roller ist eine Antwort auf die allgemeine Nachfrage nach einer agileren Form der Mobilität. Unsere Zusammenarbeit mit Silence ist ein großartiges Beispiel dafür, wie wir durch partnerschaftliche Kooperationen noch effizienter sein können.“

In 3,8 Sekunden von 0 auf 50 km/h – bis zu 115 Kilometer Reichweite

Der neue e-Roller ist mit einem 7 kW (9,5 PS) starken Motor ausgestattet, hat ein sattes Drehmoment von 240 Nm und erzielt eine Spitzenleistung von 11 kW (14,8 PS). Dies entspricht einem Hubraum von 125 Kubikzentimetern. Er beschleunigt in nur 3,8 Sekunden von 0 auf 50 Stundenkilometer und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Im WLTP-Zyklus betrug die Fahrleistung dieser Konzeptstudie mit nur einer Akkuladung beachtliche 115 Kilometer.

Der Akku ist entnehmbar und kann damit auf einfache Weise an der hauseigenen oder einer öffentlichen Ladestation geladen werden. Die Energiekosten belaufen sich dabei pro Kunde auf etwa 0,70 Euro pro 100 Kilometer Fahrleistung. Trotz des kompakten Designs bietet die Konzeptstudie unter dem Sattel genügend Platz zum Verstauen von zwei Helmen. Zudem verfügt sie über eine Konnektivitätslösung und ermöglicht dem Fahrer, per App Informationen über den Ladestand des Akkus oder den Standort des E-Rollers abzurufen.

Neue Konzeptstudie für den SEAT E-KickScooter

SEAT hat heute auch die nächste Generation seinen E-KickScooters enthüllt. Dieser verfügt nun über eine Reichweite von bis zu 65 Kilometern, ein Zweikreisbremssystem und einen deutlich leistungsfähigeren Akku mit einer Kapazität von 551 Wattstunden. Das aktuelle Modell des E-KickScooters, der 2018 vorgestellte SEAT EXS, hat sich bereits mehr als 10.000 Mal verkauft.

DGT 3.0: Sicher unterwegs mit dem Internet der Dinge

Des Weiteren präsentierte SEAT die neue Initiative DGT 3.0 ‒ ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der spanischen Generaldirektion für Verkehr (DGT). Bei diesem wegweisenden Projekt können Fahrzeuge über das Internet der Dinge in Echtzeit mit Verkehrsampeln und Verkehrsbeeinflussungsanlagen kommunizieren. Diese neue Art des Verkehrsmanagements hat positive Auswirkungen auf den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit und bietet zudem ein noch besseres Fahrerlebnis als bislang.

In den vergangenen Jahren hat SEAT seine Aktivitäten im Bereich der urbanen Mobilität kontinuierlich ausgebaut. Diese reichen von dem Erwerb von Respiro über das Konzeptauto SEAT Minimó und die Einführung des E-KickScooters bis hin zu dem heute vorgestellten, ersten vollelektrischen e-Roller der Marke. Urbane Mobilitätslösungen wie diese gehören inzwischen zum Kerngeschäft des Unternehmens.

* Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO₂-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO₂-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ findest du unter www.seat.de/ueber-seat/wltp-standard.html.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtenden Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik, verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO₂-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

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