Weiterstadt/Martorell, 21.04.2017 – SEAT investiert weiter in die Zukunft. Insgesamt 900 Millionen Euro steckt das spanische Unternehmen in den Bereich Forschung und Entwicklung für den neuen SEAT Ibiza und den neuen SEAT Arona. Das verkündete der Vorstandsvorsitzende Luca de Meo im Werk in Martorell während des Besuchs des katalanischen Ministerpräsidenten Carles Puigdemont zum Start der Serienproduktion des neuen SEAT Ibiza. Wie Luca de Meo erklärte, wird der Betrag weitgehend in die Entwicklung der beiden Modelle sowie in die Anpassung des Werks in Martorell an die Produktion dieser Fahrzeuge fließen. Der Betrag von 900 Millionen Euro ist Teil der globalen Investitionen von insgesamt 3,3 Milliarden Euro für den Zeitraum von 2015 bis 2019.

„Diese Investition belegt unser Engagement für die wirtschaftliche Entwicklung des ganzen Landes und bekräftigt unsere Führungsrolle als größter Investor im Bereich Forschung und Entwicklung“, sagte Luca de Meo. „So viel wie jetzt haben wir noch nie in die Markteinführung neuer Modelle investiert. SEAT spielt in Sachen Investitionen, Technologie, Industrie und Beschäftigung wie auch bei der Schaffung von Wachstum und Wohlstand eine zentrale Rolle.“

„Ein echter Meilenstein für SEAT“

Der komplett in Barcelona entwickelte neue SEAT Ibiza wird auf der Fertigungslinie 1 im Werk in Martorell gebaut. Ein paar Monate werden die vierte Generation des spanischen Topsellers und das neue Modell noch parallel erhältlich sein. Mit dem neuen SEAT Ibiza, der auf Basis der neuen modularen MQB-A0-Plattform gefertigt wird, erreicht SEAT auch ein neues Level an Sicherheit, Design, Leistung und Komfort. Ab der zweiten Jahreshälfte 2017 wird auf dieser Fertigungslinie zudem der SEAT Arona, der neue Kompakt-Crossover des Unternehmens, produziert werden. Darüber hinaus werden in Martorell auch der SEAT Leon und der Audi Q3 gefertigt.

„Dass wir als Erste im Volkswagen Konzern die neue MQB-A0- Plattform nutzen dürfen, ist ein echter Meilenstein für SEAT und für das Werk in Martorell“, erklärte Luca de Meo. „Diese Technologie ermöglicht uns mehr Flexibilität, denn sie lässt es zu, mehrere Modelle mit verschiedenen Karosserietypen auf ein und derselben Plattform zu bauen. Und dass wir das Produktionsvolumen auf ein einziges Segment konzentrieren, also jetzt auf den SEAT Ibiza und später auf den SEAT Arona und den Audi A1, sind zudem hervorragende Neuigkeiten für die Zulieferindustrie, da die Einkaufsmengen bei den nationalen Zulieferern steigen werden.“

Mit mehr als 5,4 Millionen verkauften Einheiten seit seiner Markteinführung im Jahr 1984 ist der SEAT Ibiza das wichtigste und meistverkaufte Modell in der Geschichte des spanischen Unternehmens. Der Verkauf der fünften Generation begann am 7. April, ab Juni werden die Fahrzeuge bei den Händlern stehen. Der neue SEAT Ibiza spiegelt den Höhepunkt einer Konsolidierungsphase wider und steht gleichzeitig für den Beginn einer neuen Phase des Wachstums.

SEAT als wichtiger Pfeiler der spanischen Wirtschaft

Dies betonte auch Luca de Meo während des Besuchs von Carles Puigdemont. Zudem wies er auf die Finanzergebnisse hin, die den Weg des Unternehmens in Richtung nachhaltiger Profitabilität bestätigen: Mit einem operativen Rekordgewinn von 143 Millionen Euro im Jahr 2016 hat SEAT gerade erst das beste Finanzergebnis seiner Firmengeschichte präsentiert. Die Markteinführung von vier neuen Modellen zwischen 2016 und 2017 führte zu einem Rekordwert an Investitionen und Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung, die im vergangenen Jahr mehr als 850 Millionen Euro betrugen. Das Volumen seit 2012 beträgt insgesamt drei Milliarden Euro.

SEAT ist einer der wichtigsten Pfeiler der spanischen Wirtschaft und Automobilindustrie und generiert derzeit rund ein Prozent des spanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) sowie mehr als vier Prozent des katalanischen BIP. Im vergangenen Jahr exportierte das Unternehmen Waren im Wert von mehr als sieben Milliarden Euro – das entspricht mehr als zehn Prozent aller katalanischen Exporte. Mit mehr als 14.000 Mitarbeitern ist SEAT der größte Arbeitgeber Kataloniens, und jeder direkte Job bei SEAT generiert sechs weitere Arbeitsplätze.