• Vollelektrisch: minutenschnelles Laden, Akku einfach austauschbar
  • Betriebskostenvorteil für Carsharing-Anbieter von 50 Prozent
  • Perfekt für die Stadt: Kombination der Vorteile von Motorrad und Auto
  • SEAT ist Micromobility-Treiber des Volkswagen Konzerns

Mit der Präsentation des SEAT Minimó auf dem diesjährigen Mobile World Congress macht SEAT einen großen Schritt nach vorne in seiner Strategie für urbane Mikromobilität: Das als Mobilitätsplattform entwickelte Konzeptfahrzeug bringt die Vision des Unternehmens für die urbane Mobilität von morgen zum Ausdruck.

„Das Design des SEAT Minimó wurde speziell für die urbanen Mobilitätsanforderungen von morgen entwickelt, wenn es Zufahrtsbeschränkungen für Autos und nur wenige Anbieter für Mobilitätslösungen geben wird“, sagte Luca de Meo, Vorstandsvorsitzender der SEAT S.A., und fügte hinzu: „Der SEAT Minimó ist die Lösung, auf die Carsharing-Unternehmen gewartet haben: Er wird entscheidend dazu beitragen, dass Carsharing nutzbar und rentabel sein wird. Das Konzept, das wir heute vorstellen, erfüllt alle Anforderungen an den Stadtverkehr von morgen.“

SEAT Minimó: die Revolution der Mobilität

SEAT Minimó: die Revolution der Mobilität

Die perfekte Symbiose aus Auto und Motorrad

Bei der Entwicklung des SEAT Minimó wurden die Vorteile zweier Welten kombiniert: die Sicherheit und der Komfort eines Autos mit der Agilität und dem geringen Platzbedarf beim Parken eines Motorrads. In dem vollelektrischen Konzeptfahrzeug haben zwei Passagiere bequem Platz. Dank des integrierten Akkuaustauschsystems ist das Fahrzeug bereits innerhalb weniger Minuten wieder voll aufgeladen und hat eine Reichweite von mehr als 100 Kilometer. Da diese Autos nicht zu Ladestationen gebracht werden müssen, bedeutet dieses innovative Konzept für die Anbieter von Carsharing-Services, dass sie ihre Betriebskosten effektiv um 50 Prozent senken können.

Mit 2,5 Metern Länge und 1,2 Metern Breite nimmt das Auto nur 3,1 Quadratmeter in Anspruch. Im Vergleich zu einem normalen Auto mit einer Grundfläche von 7,2 Quadratmetern hat es somit einen erheblich kleineren Platzbedarf. Der SEAT Minimó kann in den für Motorräder vorgesehenen Bereichen geparkt werden und auf einer Fahrspur würden zwei Modelle nebeneinander denselben Platz beanspruchen wie ein durchschnittliches Auto.

„Der SEAT Minimó ist ein hypervernetztes Fahrzeug mit eingebauter 5G-Technologie, die eine bequeme und einfachere Bedienung über den ‚Digital Access‘-Schlüssel und des drahtlosen Android Auto™ Systems bietet, ohne dass die Benutzer ihr Smartphone mit einem Kabel verbinden müssen. Neben anderen Funktionen erkennt das Fahrzeug, ob der Fahrer 16 oder 18 Jahre alt ist, um seine Geschwindigkeit beispielsweise auf maximal 45 oder 90 km/h anzupassen. Darüber hinaus müssen Benutzer dank Google Assistant für Android Auto™ ihren Blick nicht von der Straße und ihre Hände nicht vom Lenkrad nehmen, sondern können über Sprachbefehle Multimedia-, Message- oder Organizer-Funktionen steuern”, erklärte de Meo auf der Pressekonferenz.

Der beste Freund der Städte

Mit einem Konzeptauto wie dem SEAT Minimó verstärkt SEAT sein Engagement, den Platzbedarf und das Verkehrsaufkommen von Fahrzeugen im Stadtbereich zu verringern. Zu diesem Zweck arbeitet das Unternehmen mit Stadtverwaltungen zusammen, um mehr über ihre Anforderungen und besonderen Bedürfnisse zu lernen und Vorschläge für eine bessere urbane Mobilität bereits heute in die Fahrzeugentwicklung einfließen zu lassen.

SEAT führt urbane Mobilitätsstrategie des Volkswagen Konzerns an

Mit der Präsentation des elektrischen eXS KickScooters mit Segway-Antrieb und des Konzeptfahrzeugs SEAT Minimó wurde SEAT die Verantwortung übertragen, als führende Marke des Volkswagen Konzerns die Strategie für urbane Mikromobilität zu entwickeln und entsprechende Produkte anzubieten.

Laut Luca de Meo „hat Mikromobilität, also kurze Strecken unter zehn Kilometern, bereits heute einen Anteil von etwa 60 Prozent an allen mit dem Auto zurückgelegten Strecken. Damit existiert schon heute eine enormes Geschäftspotenzial für Anbieter von Mikromobilitätslösungen. Unser Ziel ist es, neue Ideen und Produkte zu entwickeln, die auf diese Kurzstrecken ausgerichtet sind. Unsere Lösungen und Produkte werden von allen Marken des Volkswagen Konzerns auf der ganzen Welt genutzt.“

Von analog zu digital

Um sich an eine vom Wandel geprägte Welt anzupassen und die digitale Transformation des Unternehmens erfolgreich voranzutreiben, hat SEAT 2019 die Gründung eines eigenen Software House angekündigt, mit dem der Volkswagen Konzern das erfolgreiche Netzwerk an Software-Entwicklungszentren seines IT-Bereichs weiter stärken möchte. In diesem neuen Kompetenzzentrum werden mehr als 100 Spezialisten arbeiten, um innerhalb von SEAT und dem Volkswagen Konzern zwei wichtige Aspekte zu fördern. Auf der einen Seite soll die digitale Transformation der konzernweiten ITLösungen gestärkt und weiterentwickelt und ihre Leistungsfähigkeit durch Prozessdigitalisierung erhöht werden. Auf der anderen Seite sollen neue Geschäftsmodelle auf Basis neuer Mobilitätskonzepte, Konnektivität und Fahrzeugdigitalisierung entstehen.

Das Unternehmen möchte die besten internen und externen Talente gewinnen, um das Zentrum als Benchmark für modernste Digitalisierung in Barcelona zu positionieren.

Das Metropolis:Lab Barcelona soll in das neue Zentrum integriert werden und weiterhin innovative Lösungen für eine bessere Mobilität entwickeln. Andere unabhängige SEAT Unternehmen wie XMOBA werden ebenfalls an dem neuen Standort arbeiten, um sämtliche Synergien optimal zu nutzen. Luca de Meo sagte: „Das neue Software-Entwicklungszentrum in Barcelona unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, sich von einem Autohersteller zu einem Anbieter von Mobilitätslösungen weiterzuentwickeln.“

Das „5G Connected Car“ auf den Straßen von Barcelona

Im Rahmen des Projekts 5G Barcelona, das die katalanische Hauptstadt als eine der Vorreiterstädte Europas für 5G-Technologie positionieren möchte, werden SEAT und Telefónica mit dem Pilottest „5G Connected Car“ beginnen.

Als erster Schritt in Richtung kollaboratives autonomes Fahren ermöglicht diese Initiative die Kommunikation eines Fahrzeugs mit der umgebenden Infrastruktur und anderen Fahrzeugen. Das Fahrzeug wird derzeit auf den Straßen Barcelonas getestet, um während des Betriebs Daten zu sammeln.

Stärkung des Ökosystems der Konnektivität

Als erster Autohersteller in Europa bietet SEAT eine App an (SEAT DriveApp), die mit Android Auto™ kompatibel ist. SEAT wird auf dem Mobile World Congress zwischen den Hallen 1 und 2 einen Arona mit Android Auto™ vorführen. Mit Android Auto™ wird die Nutzung des Telefons im Auto noch einfacher. Ob auf dem Display des Telefons oder des Autos, Android Auto™ wurde im Hinblick auf Sicherheit und Komfort konzipiert.