Alboran, Aranda, Avila oder Tarraco. Nach einem dieser vier spanischen Ortsnamen wird der neue SUV von SEAT benannt werden, der 2018 auf den Markt kommen wird. Diese Namen gab Luca de Meo, Vorstandsvorsitzender der SEAT S.A., bei der SEAT Pressekonferenz auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main bekannt.

Stimmabgabe übers Internet

Vom 12. September bis zum 25. September konnte jeder, der für seinen Namensfavoriten abstimmen wollte, über die Webseite seine Stimme abgeben. Der Name, auf den die meisten Stimmen entfallen, gewinnt. 
 
Damit biegt die Initiative #SEATseekingName auf die Zielgerade ein. Die vier Finalisten haben seit dem heutigen Tag erfolgreich die vorletzte Phase des Projekts absolviert, mit der SEAT einen Namen für seinen kommenden großen SUV sucht – dem dritten SUV-Modell der Marke nach dem SEAT Ateca und dem SEAT Arona.

Endauswahl aus neun Vorschlägen
In dieser Phase musste die Marke verschiedene Fokusgruppen in ihren wichtigsten Märkten definieren. Im nächsten Schritt galt es, Tests in allen Ländern durchzuführen, in denen das Unternehmen tätig ist, um schließlich unter den neun zur Auswahl stehenden Kandidaten die vorliegenden vier Finalisten auszuwählen.

Bei seiner Rede auf der IAA in Frankfurt am Main ging Luca de Meo im Detail auf die vier Kandidaten und die überwältigende Resonanz ein, auf die die Initiative bisher gestoßen ist. Insbesondere betonte der Vorstandsvorsitzende, „dass Alboran, Aranda, Avila und Tarraco alle Voraussetzungen erfüllen, die nötig sind, um eines der Wahrzeichen von SEAT zu werden. Das Projekt ist ein riesiger Erfolg gewesen. Wir möchten allen der mehr als 133.000 Fans in 106 Ländern danken, die an der Initiative mitgewirkt haben. Jetzt steht nur noch die letzte Phase an und wir möchten alle dazu auffordern, ihre Stimme abzugeben“.

Die vier Finalisten

  • Alboran: Das Alboran-Meer ist der westlichste Teil des Mittelmeers. Es ist von zentraler Bedeutung für den Wasserkreislauf in dieser Region und weist die höchste maritime Artenvielfalt Europas auf. 

  • Aranda: Die Stadt mit mehr als 32.000 Einwohnern in der Provinz Burgos in der autonomen Region Kastilien-León ist die Hauptstadt des berühmten Weinanbaugebiets Ribera del Duero.

  • Avila: Eine Stadt in der autonomen Region Kastilien-León, die mit 1.131 Metern die höchstgelegene Provinzhauptstadt Spaniens ist. Ihr Wahrzeichen ist die alte Stadtmauer, die sie umgibt.

  • Tarraco: Der frühere Name einer der wichtigsten Römerstädte des antiken Hispaniens, die heute Tarragona heißt. Ihre archäologischen Zeugnisse wurden von der UNESCO im Jahr 2000 als Weltkulturerbe anerkannt.

Riesenresonanz und strenges Auswahlverfahren
Für die am 1. Juni dieses Jahres ins Leben gerufene Initiative #SEATseekingName wurden insgesamt 133.332 Vorschläge von SEAT Fans aus 106 Ländern eingereicht. Sie umfassten insgesamt 10.130 verschiedene spanische Ortsnamen, die den von der Marke vorgegebenen Kriterien entsprachen. Bei der Auswahl durchliefen sie ein strenges Auswahlverfahren, das linguistische und rechtliche Fragen berücksichtigte. Zudem wurde sichergestellt, dass die Namen zu den Markenwerten und den Produktmerkmalen des neuen SUV von SEAT passen.
 
Bekanntgabe des siegreichen Namens am 15. Oktober
Nachdem der Kreis der Finalisten nun feststeht, wird der endgültige Name des neuen SUV von SEAT am 15. Oktober bekannt gegeben. Zum ersten Mal in der Geschichte der Marke wird die Namensgebung eines Modells somit durch eine öffentliche Abstimmung bestimmt. Zugleich wird damit die Tradition der Benennung nach spanischen Ortsnamen fortgesetzt, die 1982 mit dem Ronda begann und bei bisher allen 13 Modellen der SEAT Produktfamilie eingehalten wurde.