MOBILE WORLD CONGRESS

Luca de Meo auf dem Mobile World Congress

SEAT zeigt auf dem Mobile World Congress seine Vision von der Zukunft des Autofahrens, bei der ein digitales Ökosystem eine neue Beziehung zwischen Auto, Fahrer und der Umgebung ermöglicht. SEAT Vorstandsvorsitzender Luca de Meo präsentierte die zentralen Entwicklungen des Unternehmens in Hinblick auf Konnektivität und verkündete, dass die Modelle der Marke mit diesen Innovationen zwischen 2018 und 2019 ausgestattet würden.
 
Echtzeit Verkehrsvorhersagen, Routenempfehlungen (Restaurants, Shops, Services, usw.) und Vorschläge, die auf Änderungen des Fahrerkalenders beruhen, sind einige der Neuheiten, die SEAT auf dem MWC präsentiert. Nach der Konfiguration ihres Mobiltelefons, können Besucher sich in einen speziellen Simulator setzen und erfahren, wie die Zukunft aussehen wird. Der Simulator verfügt über einen vorrausschauenden Assistenten, der Fahrern hilft, ihr Zeitmanagement zu optimieren, indem er die Bedürfnisse antizipiert und automatisch zum Kontext passende Vorschläge macht – schon bevor die Benutzer überhaupt im Auto sitzen.

“Das Ziel von SEAT ist es, führend im Bereich von Technologien zu werden, die es uns erlauben, eine Nutzererfahrung zu erschaffen, die einfach, conntected und individuell ist.”, verkündete Luca de Meo.

Von den drei zukünftigen Megatrends der Automobilindustrie (Elektrifizierung, autonomes Fahren und Connected Car) hat sich SEAT der Konnektivität verschrieben, um sich für die Herausforderungen der nächsten Jahre bereit zu machen. SEAT möchte zu einem Pionier im Bereich der Fahrzeug-Konnektivität werden. Um diese Ziel zu erreichen, erschafft die Marke ein digitales Ökosystem, um die Nutzererfahrung zu individualisieren und zu erweitern. „Das Ziel von SEAT ist es, führend im Bereich von Technologien zu werden, die es uns erlauben, eine Nutzererfahrung zu erschaffen, die einfach, conntected und individuell ist. Genau solche Technologien stellen wir heute vor und wir gehen davon aus, sie ab 2018 bis 2019 in unseren Modellen anbieten zu können“, verkündete Luca de Meo.

Unter den vorgestellten Neuheiten ist im Hinblick auf On-Demand Funktionen auch ein erweitertes Konzept zur vorausschauenden Navigation zu finden. Im Gegensatz zu Echtzeitnavigation sagt dieses System Staus voraus, bevor sie entstehen und empfiehlt alternative Routen. „Wir verbringen im Durchschnitt zweieinhalb Jahre unseres Lebens am Steuer. Während der Rushhour in Barcelona kann diese Zeit um 50 Prozent ansteigen. Vorausschauende Navigation kann dabei helfen, dieses Problem zu lösen. Aber noch beherrschen Navigationssysteme dieses Verfahren nicht“, sagt Luca de Meo. Das System, an dem das Unternehmen arbeitet, vergleicht Verkehrsdaten in Echtzeit mit Faktoren wie Schulzeiten, Wetterbedingungen oder erhöhtem Verkehrsaufkommen bei Großevents.

"Bis diese Funktionen Realität sind, bieten wir den SEAT Dongle an, der in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen wird“, so de Meo. Der Dongle ist ein Gerät, das es Fahrzeugen, die noch nicht für digitale Technologien ausgestattet sind (zum Beispiel Modelle, die wir in der Vergangenheit verkauft haben), ermöglicht, auf die neueste Generation der Connected Services zuzugreifen. Dank einer ODB Verbindung (On Board Diagnose Schnittstelle) kann der Dongle zuverlässig auf Fahrzeugdaten zugreifen und sie an das Smartphone schicken. So ist es möglich mit dem Fahrzeug via App zu interagieren. 

Metropolis:Lab Barcelona, in Pier 01

Einer der neuen Orte, an dem SEAT Forschung im Mobilitätsbereich stattfindet, ist das von SEAT betriebene Metropolis:Lab Barcelona. Es ist nach den fünf IT-Labors in Wolfsburg, Berlin, München und San Francisco das sechste internationale Forschungszentrum dieser Art im VW Konzern. Wie angekündigt, wird es im April seine Arbeit aufnehmen. „Metropolis:Lab Barcelona wird im Pier 01 zu finden sein, der Zentrale der Barcelona Tech City und eine ideale Umgebung für uns. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe zum unternehmerischen Ökosystem der Stadt und erlaubt uns so unsere kollaborativen Partnerschaften mit Barcelona zu stärken“, betont der Vorstandsvorsitzende von SEAT S.A..

23 Spezialisten werden im ersten Jahr im Forschungszentrum arbeiten, darunter Ingenieure, Entwickler und Datenspezialisten. Sie werden Software und Algorithmen im Zusammenhang mit mobilen Dienstleistungen entwickeln, die auf Daten von Fahrzeugen, Barcelona als Smart City und Bewegungen von Fußgängern zurückgreifen. Das Ziel ist eine einfachere, sicherere und effizientere Beziehung zwischen Menschen und Fahrzeugen im urbanen Raum. Das Metropolis:Lab Barcelona Team wird in den kommenden Jahren wachsen, bis es seine Sollstärke von 50 hochqualifizierten Spezialisten erreicht.

SEAT präsentiert den elektronischen Prototyp eMii als Fahrzeug eines Carsharing Projekts in Barcelona.

Die Spezialisten im Metropolis:Lab Barcelona haben Zugriff auf eine Flotte von Fahrzeugen, die SEAT für den Start eines Carsharing Projektes in Barcelona nutzt. Die Flotte besteht aus zehn eMii Einheiten, dem elektrischen Prototyp, der von SEAT auf dem MWC vorgestellt wird. „Was wir hier auf dem Stand sehen ist das Fahrzeug, das es uns ermöglichen wird, die Funktion von elektrischer Antriebstechnologie im Carsharing Betrieb zu testen. Das heißt nicht, dass dieses Auto unser erstes elektrisches Modell sein wird, aber es ist das ideale Fahrzeug, um diese Tests in Barcelona durchzuführen“, betont de Meo. 

Die Fahrzeuge stehen allen Angestellten des Pier01, ungefähr 1.000 Menschen, zur Verfügung. Nutzer können den eMii per Digital Access nuten, einer mobil-basierten Technologie, die den physischen Schlüssel ersetzt und die speziell für kollaborative unternehmerische Umgebungen entwickelt wurde.

SEAT Talks, 4YFN und YOMO

SEAT demonstriert auch sein digitales Potential durch die SEAT Talks, eine Vortragsreihe, in der verschiedenen Referenten Konnektivität und die Rolle von Technologie im Zusammenhang mit Mobilität und der Automobilindustrie diskutieren werden. Die Teilnehmer sind international renommierte Experten, wie Johann Jungwirth, Chief Digital Officer der Volkswagen AG, der seinen Vortrag am 28. Februar halten wird. Andere Teilnehmer sind unter anderem Vincent Rosso, Berater und Generaldirektor von BlaBlaCar, Professor Enrique Dans der IE University oder Max Krasnykh und Nadav Zohar von Gett.

Zusätzlich zu diesen Referenten werden Mitglieder des SEAT Easy Mobility Teams an den Vorträgen teilnehmen, dem unternehmenseigenen Team, das an zukünftigen Lösungen im Zusammenhang mit Digitalisierung, Forschung und Entwicklung, Kundenerfahrung und neuen Geschäftsfeldern arbeitet. Genauso werden einige der Start-Ups, mit denen SEAT zusammenarbeitet, um Zukunftstechnologien zu entwickeln, ihre Projekte am Stand vorstellen.
 
In diesem Zusammenhang hat SEAT einen Entrepeneurs Day am zweiten März organisiert. Hier stellen die Start-Ups, die am SEAT Accelerator by Conector Programm teilnehmen, den Fortschritt ihrer Projekte vor. Momentan arbeiten sechs Start-Ups an der Entwicklung von Apps, neuen Funktionen und Services für die Zukunft der Automobilindustrie.
 
SEAT komplettiert seinen ambitionierten Auftritt auf dem diesjährigen Mobil World Congress mit seinem eigenen Event außerhalb der Hauptlocation. Beim 4 Years From Now (4YFN) – vom Mobile World Congress Barcelona organisiert – werden hochtalentierte Spezialisten aus dem Technikbereich rekrutiert. Zusätzlich nimmt die Marke am Youth Mobil Festival (YOMO) Nebenevent teil, das entwickelt wurde, um Schülern aus ganz Spanien die Chance zu geben, Experimente mit Wissenschaft und Technik durchzuführen. Das Unternehmen wird ihnen die Möglichkeit geben, Barcelona mit einem Augmented-Reality-System in 4D kennenzulernen. Zusätzlich werden SEAT Fahrzeuge von den VIPs und Referenten des MWC und des 4YFN Events für die Fahrten durch die Stadt genutzt.
 
Darüber hinaus wird SEAT auch auf dem Stand von Sunhill auftreten, einem Spezialisten im Bereich von mobilen Zahlungslösungen. Drei SEAT Fahrzeuge mit Full Link-Technologie stehen den Besuchern zu Verfügung, um zu erleben, wie die Connected Car Technologie im Zusammenspiel mit dem Travipay Parkplatzreservierungs- und Zahlungssystem funktioniert.